Ostrzeżenie przed bardzo wysokimi temperaturami: Was die Warnung vor sehr hohen Temperaturen bedeutet und wie Sie richtig reagieren

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Ich habe die Fakten zu den Hitzewarnsystemen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und des polnischen Wetterdienstes (IMGW) per Websuche verifiziert und schreibe nun den Artikel auf Deutsch. Da das Ziel-Keyword polnisch ist („ostrzeżenie przed bardzo wysokimi temperaturami” = Warnung vor sehr hohen Temperaturen), binde ich es im Kontext des polnischen Warnsystems ein.

Wenn im Sommer die Temperaturen in die Höhe schnellen, geben die nationalen Wetterdienste offizielle Warnungen heraus. In Polen heißt diese Meldung „ostrzeżenie przed bardzo wysokimi temperaturami” – auf Deutsch: Warnung vor sehr hohen Temperaturen. Wer regelmäßig zwischen Deutschland und Polen unterwegs ist, dort Familie hat oder seinen Urlaub an der Ostsee, in Masuren oder in den Beskiden verbringt, sollte wissen, was hinter diesen Warnungen steckt, wie sich die Warnstufen unterscheiden und welche Verhaltensregeln bei extremer Hitze wirklich helfen. Dieser Artikel erklärt beide Warnsysteme – das polnische des IMGW und das deutsche des DWD – und gibt praktische Tipps für heiße Tage.

Was ist ein „ostrzeżenie przed bardzo wysokimi temperaturami”?

Das Institut für Meteorologie und Wasserwirtschaft (Instytut Meteorologii i Gospodarki Wodnej, kurz IMGW) ist der staatliche Wetterdienst Polens. Er gibt bei gefährlichen Wetterlagen amtliche Warnungen heraus – bei Gewittern, Sturm, Starkregen und eben auch bei Hitze. Die Warnung vor sehr hohen Temperaturen (ostrzeżenie przed upałem beziehungsweise ostrzeżenie przed bardzo wysokimi temperaturami) wird veröffentlicht, wenn die Tageshöchsttemperaturen Werte erreichen, die für die Bevölkerung eine gesundheitliche Belastung oder sogar Gefahr darstellen.

Das polnische System arbeitet mit einer dreistufigen, aufsteigenden Skala:

Warnstufe 1 (gelber Alarm): Die erwarteten Höchsttemperaturen liegen typischerweise im Bereich von etwa 30 bis 32 Grad Celsius. Die Wetterlage kann gesundheitliche Beschwerden verursachen und Aktivitäten im Freien erschweren. Empfohlen wird Vorsicht und das Verfolgen der aktuellen Wettermeldungen.

Warnstufe 2 (oranger Alarm): Hier werden Höchstwerte erwartet, die je nach Region bis in den Bereich von 36 bis 39 Grad reichen können. Die Hitze schränkt den Alltag spürbar ein, gesundheitliche Gefahren nehmen deutlich zu. Große Vorsicht ist geboten, Aktivitäten sollten angepasst werden.

Warnstufe 3 (roter Alarm, höchste Stufe): Die höchste Warnstufe wird bei extremer, oft mehrtägiger Hitze ausgerufen. In solchen Lagen wurden in Polen bereits Spitzenwerte bis über 40 Grad prognostiziert, verbunden mit tropischen Nächten, in denen die Temperatur nicht unter 19 bis 23 Grad fällt. Es besteht ernste Gefahr für Gesundheit und Leben; wer kann, sollte den Aufenthalt im Freien während der heißesten Stunden vermeiden.

Wichtig zu verstehen: Ein rotes „ostrzeżenie” ist kein bloßer Hinweis, sondern eine ernstzunehmende amtliche Meldung. In den betroffenen Woiwodschaften kann es zu Einschränkungen bei Veranstaltungen, im Verkehr und in der Wasserversorgung kommen. Krankenhäuser und Rettungsdienste verzeichnen an solchen Tagen regelmäßig mehr Einsätze wegen Kreislaufkollapsen und Hitzschlägen.

So funktioniert die Hitzewarnung in Deutschland

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) verfolgt einen etwas anderen Ansatz als das IMGW. Während sich die polnischen Warnstufen primär an der gemessenen Lufttemperatur orientieren, warnt der DWD auf Basis der gefühlten Temperatur. Das deutsche Hitzewarnsystem kennt zwei Stufen:

Stufe 1 – Starke Wärmebelastung: Sie wird ausgerufen, wenn die gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag etwa 32 Grad erreicht oder überschreitet und zusätzlich keine ausreichende nächtliche Abkühlung zu erwarten ist.

Stufe 2 – Extreme Wärmebelastung: Diese höchste Warnstufe gilt ab einer gefühlten Temperatur von rund 38 Grad. Dann besteht auch für gesunde, junge Menschen ein ernstes Risiko.

Die Schwelle von 32 Grad ist dabei nicht starr. Der DWD berücksichtigt einen Akklimatisierungseffekt: Zu Beginn des Sommers, wenn der Körper noch nicht an Hitze gewöhnt ist, kann die Warnschwelle etwas niedriger liegen; im Hochsommer, wenn sich der Organismus angepasst hat, etwas höher. Für ältere Menschen gilt zudem eine besondere Regel – für sie stellt bereits eine gefühlte Temperatur ab etwa 36 Grad eine extreme Belastung dar, weshalb der DWD für Seniorinnen und Senioren früher zur höchsten Vorsicht rät.

Gefühlte Temperatur: Warum 32 Grad manchmal wie 40 wirken

Die gefühlte Temperatur ist das Herzstück des deutschen Warnsystems – und der Grund, warum eine Hitzewarnung auch dann gelten kann, wenn das Thermometer „nur” 31 Grad anzeigt. In die Berechnung fließen mehrere Faktoren ein:

  • Luftfeuchtigkeit: Je feuchter die Luft, desto schlechter kann der Körper über das Schwitzen Wärme abgeben. Schwülwarme Tage mit 32 Grad können sich anfühlen wie trockene Tage mit 40 Grad.
  • Sonneneinstrahlung: Direkte Sonne erhöht die Wärmebelastung erheblich – der Unterschied zwischen Sonne und Schatten kann mehrere Grad gefühlter Temperatur ausmachen.
  • Windgeschwindigkeit: Wind fördert die Verdunstung von Schweiß und kühlt. Windstille verstärkt die Belastung.
  • Nächtliche Abkühlung: Kühlen die Innenräume nachts nicht ausreichend ab, kann sich der Körper nicht erholen. Sogenannte Tropennächte, in denen die Temperatur nicht unter 20 Grad sinkt, sind ein zentrales Kriterium für mehrtägige Warnlagen.

Besonders kritisch ist die Situation in dicht bebauten Städten. Versiegelte Flächen aus Asphalt und Beton speichern tagsüber die Wärme und geben sie nachts wieder ab, während die kühlende Verdunstung von Pflanzen fehlt. Hinzu kommen Wärmequellen wie Verkehr, Klimaanlagen und Gebäude. Dieser städtische Wärmeinseleffekt kann dazu führen, dass es in der Innenstadt nachts fünf bis zehn Grad wärmer bleibt als im grünen Umland – ein Grund, warum Hitzewellen in Großstädten wie Berlin, Warschau oder Breslau deutlich mehr Opfer fordern als auf dem Land.

Warum Hitze so gefährlich ist: Die gesundheitlichen Risiken

Hitze gehört zu den tödlichsten Naturgefahren in Europa – gefährlicher als Stürme oder Hochwasser, auch wenn sie weniger spektakulär daherkommt. In heißen Sommern sterben allein in Deutschland regelmäßig mehrere tausend Menschen an den Folgen von Hitze. Die wichtigsten Gefahren im Überblick:

Dehydrierung

Bei großer Hitze verliert der Körper über das Schwitzen mehrere Liter Flüssigkeit pro Tag – und mit ihr wichtige Mineralstoffe. Wer nicht ausreichend trinkt, riskiert Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrationsstörungen und im schlimmsten Fall Kreislaufversagen. Tückisch: Das Durstgefühl lässt gerade bei älteren Menschen nach, sodass der Flüssigkeitsmangel oft unbemerkt bleibt.

Hitzeerschöpfung

Sie entsteht, wenn der Körper über Stunden gegen die Überhitzung ankämpft. Typische Anzeichen sind blasse, feuchte Haut, Schwächegefühl, Übelkeit, Kopfschmerzen und ein schneller, flacher Puls. Wer diese Symptome bemerkt, sollte sich sofort in den Schatten oder einen kühlen Raum begeben, Flüssigkeit zu sich nehmen und den Körper kühlen.

Hitzschlag – ein medizinischer Notfall

Beim Hitzschlag versagt die körpereigene Temperaturregulation. Die Körperkerntemperatur steigt über 40 Grad, die Haut ist heiß und trocken, Betroffene sind verwirrt oder verlieren das Bewusstsein. Ein Hitzschlag ist lebensbedrohlich und erfordert sofort den Notruf (112 – die Nummer gilt in Deutschland wie in Polen). Bis der Rettungsdienst eintrifft: Betroffene in den Schatten bringen, Kleidung lockern, mit feuchten Tüchern kühlen.

Sonnenstich

Anders als der Hitzschlag entsteht der Sonnenstich durch direkte Sonneneinstrahlung auf Kopf und Nacken. Die Folge ist eine Reizung der Hirnhäute mit Kopfschmerzen, Nackensteifheit, Übelkeit und Erbrechen – oft erst Stunden nach dem Aufenthalt in der Sonne. Eine Kopfbedeckung ist der einfachste Schutz.

Belastung für Herz und Kreislauf

Hitze weitet die Blutgefäße, der Blutdruck sinkt, das Herz muss schneller pumpen. Für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Nierenproblemen bedeutet das eine erhebliche Zusatzbelastung. Auch bestimmte Medikamente – etwa Entwässerungsmittel oder Blutdrucksenker – können die Hitzeverträglichkeit verschlechtern. Betroffene sollten in Hitzeperioden mit ihrem Arzt sprechen, die Medikation aber niemals eigenmächtig ändern.

Wer besonders gefährdet ist

Eine Warnung vor sehr hohen Temperaturen richtet sich an alle – aber nicht alle sind gleich stark gefährdet. Besondere Vorsicht gilt für:

  • Ältere Menschen: Ihr Durstempfinden ist reduziert, die Fähigkeit zu schwitzen nimmt ab, und Vorerkrankungen verschärfen die Risiken. Die meisten Hitzetoten sind über 75 Jahre alt.
  • Säuglinge und Kleinkinder: Ihr Körper kann die Temperatur noch nicht effektiv regulieren. Kinder niemals – auch nicht für wenige Minuten – im geparkten Auto zurücklassen; dort steigen die Temperaturen binnen kurzer Zeit auf lebensgefährliche Werte.
  • Schwangere: Der Kreislauf ist ohnehin stärker belastet, Hitze verstärkt dies erheblich.
  • Chronisch Kranke: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen, Diabetes und psychische Erkrankungen erhöhen das Risiko.
  • Menschen, die im Freien arbeiten: Auf Baustellen, in der Landwirtschaft oder bei Zustelldiensten ist die Belastung besonders hoch. Arbeitgeber sind verpflichtet, Schutzmaßnahmen zu treffen – von verschobenen Arbeitszeiten bis zu zusätzlichen Pausen.
  • Sportlerinnen und Sportler: Intensive Belastung bei Hitze kann auch trainierte, junge Menschen an ihre Grenzen bringen.
  • Wohnungslose Menschen: Sie können sich der Hitze kaum entziehen und sind auf Hilfsangebote wie Trinkwasserstellen angewiesen.

Richtig verhalten bei einer Hitzewarnung: Die wichtigsten Regeln

Wird ein „ostrzeżenie przed bardzo wysokimi temperaturami” oder eine DWD-Hitzewarnung ausgerufen, helfen einige bewährte Grundregeln, gut durch die heißen Tage zu kommen.

Ausreichend und richtig trinken

Zwei bis drei Liter pro Tag sind bei Hitze das Minimum – bei körperlicher Arbeit oder Sport deutlich mehr. Ideal sind Wasser, ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees und stark verdünnte Saftschorlen. Getränke sollten nicht eiskalt sein: Der Körper muss sie sonst erst „aufwärmen”, was zusätzliche Energie kostet und Magenbeschwerden verursachen kann. Alkohol und stark zuckerhaltige Getränke entziehen dem Körper eher Flüssigkeit. Wer wenig Durst verspürt, kann sich feste Trinkzeiten setzen – etwa ein Glas Wasser zu jeder vollen Stunde.

Die Mittagshitze meiden

Zwischen etwa 11 und 17 Uhr ist die Belastung am höchsten. Erledigungen, Gartenarbeit und Sport gehören in die frühen Morgenstunden oder den späten Abend. Wer tagsüber hinaus muss: im Schatten bleiben, Pausen einplanen, Anstrengung reduzieren.

Wohnung kühl halten

Die wirksamste Strategie ist konsequentes Lüftungsmanagement: Nachts und in den frühen Morgenstunden, wenn die Außenluft am kühlsten ist, ausgiebig querlüften. Tagsüber Fenster schließen und die Sonnenseite konsequent verschatten – außenliegender Sonnenschutz wie Rollläden oder Markisen wirkt dabei um ein Vielfaches besser als innenliegende Vorhänge, weil die Wärme gar nicht erst durch die Scheibe gelangt. Elektrogeräte, die nicht gebraucht werden, ausschalten: Auch sie heizen den Raum auf.

Den Körper aktiv kühlen

Lauwarme (nicht eiskalte) Duschen, kühle Fuß- und Armbäder, feuchte Tücher auf Nacken und Unterarmen – all das entlastet den Kreislauf spürbar. Leichte, helle, luftige Kleidung aus Naturfasern unterstützt die Verdunstungskühlung. Im Freien sind Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor Pflicht.

Leicht essen

Schwere, fettige Mahlzeiten belasten den Kreislauf zusätzlich. Besser sind mehrere kleine, leichte Mahlzeiten über den Tag verteilt: Salate, Gemüse, wasserreiches Obst wie Melone oder Gurke. Salzverluste durch starkes Schwitzen lassen sich über die normale Ernährung meist gut ausgleichen – etwa mit einer Brühe oder salzhaltigen Snacks in Maßen.

Aufeinander achten

Viele Hitzeopfer sind alleinlebende ältere Menschen. Wer betagte Nachbarn, Eltern oder Großeltern hat, sollte während einer Hitzewelle täglich Kontakt halten: Wird genug getrunken? Ist die Wohnung erträglich kühl? Gibt es Anzeichen von Verwirrtheit oder Schwäche? Ein kurzer Anruf kann im Ernstfall Leben retten.

Hitzewarnungen unterwegs: Was Reisende beachten sollten

Wer während einer Hitzewelle nach Polen reist – oder von dort nach Deutschland –, sollte die Warnlage im Blick behalten. Das IMGW veröffentlicht seine Warnungen auf seinen offiziellen Kanälen und über eine eigene Wetter-App; zusätzlich verschickt Polen bei schweren Warnlagen (in der Regel ab Stufe 2 oder 3) SMS-Warnungen über das Alert-RCB-System an alle Mobiltelefone, die sich im betroffenen Gebiet einbuchen – auch an ausländische Geräte. Wer also in Polen unterwegs ist und eine polnischsprachige Warn-SMS erhält, in der von „upał” (Hitze) die Rede ist, sollte diese ernst nehmen.

In Deutschland informiert der DWD über seine Warnkarten im Internet, über Warn-Apps sowie über Rundfunk und Presse. Viele Bundesländer und Kommunen ergänzen dies durch eigene Hitzeaktionspläne mit Trinkbrunnen-Karten, kühlen öffentlichen Räumen und Hinweisen für Pflegeeinrichtungen.

Für Autofahrten bei extremer Hitze gilt: ausreichend Wasser mitnehmen, Fahrten möglichst in die kühleren Tagesrandzeiten legen, regelmäßig Pausen machen – und niemals Kinder oder Tiere im Fahrzeug zurücklassen. Auf Autobahnen kann es bei extremer Hitze vereinzelt zu Fahrbahnschäden (Blow-ups) kommen; die Verkehrsmeldungen informieren darüber.

Hitzewellen nehmen zu: Der Blick nach vorn

Die Zahl der Hitzewarnungen steigt seit Jahren – in Deutschland wie in Polen. Der Klimawandel macht Hitzewellen häufiger, intensiver und länger; zuletzt registrierten die Wetterdienste außergewöhnlich frühe Hitzeperioden bereits im Juni, verbunden mit tagelangen Warnlagen über große Landesteile hinweg. Meteorologen weisen darauf hin, dass gerade frühe Hitzewellen besonders gefährlich sind, weil der Körper zu diesem Zeitpunkt noch nicht an hohe Temperaturen gewöhnt ist.

Das bedeutet für alle: Hitzeschutz wird vom Ausnahme- zum Dauerthema. Es lohnt sich, die eigene Wohnung hitzetauglich zu machen (Verschattung, Begrünung, Lüftungsroutinen), die Warnkanäle der Wetterdienste zu abonnieren und feste Routinen für heiße Tage zu entwickeln – vom Trinkplan bis zum täglichen Anruf bei den Großeltern.

Häufige Fragen zur Warnung vor sehr hohen Temperaturen

Ab welcher Temperatur wird gewarnt? In Polen beginnt die erste Warnstufe des IMGW typischerweise bei erwarteten Höchstwerten um 30 Grad. In Deutschland warnt der DWD ab einer gefühlten Temperatur von etwa 32 Grad (starke Wärmebelastung) beziehungsweise 38 Grad (extreme Wärmebelastung).

Was ist der Unterschied zwischen gemessener und gefühlter Temperatur? Die gemessene Lufttemperatur wird im Schatten in zwei Metern Höhe erfasst. Die gefühlte Temperatur berücksichtigt zusätzlich Luftfeuchtigkeit, Sonneneinstrahlung, Wind und die nächtliche Abkühlung – sie beschreibt also, wie stark die Hitze den Körper tatsächlich belastet.

Gilt eine Hitzewarnung auch nachts? Indirekt ja: Fehlende nächtliche Abkühlung ist ein zentrales Kriterium für die Warnungen. Tropennächte verhindern die Erholung des Körpers und verschärfen die Belastung an den Folgetagen.

Muss ich bei einer Warnung zu Hause bleiben? Nein, aber Sie sollten Ihr Verhalten anpassen: Mittagshitze meiden, viel trinken, Anstrengung reduzieren, Schatten suchen. Bei der höchsten Warnstufe ist es ratsam, den Aufenthalt im Freien während der heißesten Stunden auf das Nötigste zu beschränken.

Wann muss ich den Notruf wählen? Sofort bei Anzeichen eines Hitzschlags: heiße, trockene Haut, Körpertemperatur über 40 Grad, Verwirrtheit, Krampfanfälle oder Bewusstlosigkeit. Die europaweite Notrufnummer 112 gilt in Deutschland und Polen gleichermaßen.

Fazit

Ein „ostrzeżenie przed bardzo wysokimi temperaturami” ist mehr als eine Wetterinfo – es ist eine amtliche Warnung vor einer der unterschätztesten Naturgefahren Europas. Ob dreistufige Skala des polnischen IMGW oder die auf der gefühlten Temperatur basierenden Warnstufen des Deutschen Wetterdienstes: Beide Systeme verfolgen dasselbe Ziel, nämlich Gesundheitsschäden und Todesfälle durch Hitze zu verhindern. Wer die Warnungen ernst nimmt, ausreichend trinkt, die Mittagshitze meidet, seine Wohnung klug kühlt und auf gefährdete Mitmenschen achtet, kommt auch durch extreme Hitzewellen sicher hindurch. Angesichts zunehmender und immer früherer Hitzeperioden gilt mehr denn je: Vorbereitung ist der beste Hitzeschutz.

Quellen (Quellen zur Faktenprüfung):

MW
Marco Weiss

Author of Leicht Gewandert. Sharing insights and practical tips on topics that matter.